Lasermarkierung: Wie aus infrarot grün wird
In der industriellen Kennzeichnung stoßen klassische Infrarot-Laser bei hitzeempfindlichen Materialien oft an Grenzen, was den Wechsel zu einem Grünlaser vorteilhaft macht. Dieser Beitrag erklärt die technologischen Grundlagen der Frequenzverdopplung, bei der Infrarotstrahlung in präzises, grünes Laserlicht umgewandelt wird. Erfahren Sie, warum grüne Laser die ideale Lösung für anspruchsvolle Markierungen auf Kunststoffen oder Metallen sind und wie sie effizientere Markierungen ermöglichen.
Bei der Lasermarkierung ist alles eine Frage der Wellenlänge. Das menschliche Auge nimmt Licht in einem Wellenlängenbereich von etwa 380 nm (violett) bis 780 nm (rot) wahr. Jenseits dieses Spektrums befindet sich infrarotes Licht. Dessen Wellenlänge liegt zwischen 780 nm und 1 mm. Die Wellenlänge von 1.064 nm wird typischerweise für
Wie wird aus infraroter nun grüne Strahlung? Betrachtet man ihre jeweiligen nm-Angaben, fällt auf, dass infrarote Strahlung mit 1.064 nm eine doppelt so große Wellenlänge hat wie grüne Strahlung mit 532 nm.